Einen Schwerpunkt unserer Tätigkeit stellt gegenwärtig die Förderung sozialen Lernens, des Sprach- und Darstellungsvermögens von Kindern und Jugendlichen durch Theaterspielen dar.

 

Projekte der Jahre 2010-2016

In 2010 folgt die Einrichtung weiterer GRIPS-Theaterklassen an der Elbe-Grundschule in Neukölln und der Galilei-Grundschule in Kreuzberg. Die durchweg positiven Erfahrungen, die in Zusammenarbeit mit Lehrern, Theaterpädagogen, Kindern, Eltern und Schulleitungen gemacht wurden, haben uns veranlasst, die Projekte weiterzuführen. Es hat sich gezeigt, dass die Durchführung der Projekte über mehrere Jahre ein positiver Ansatz ist, sprachliche und soziale Kompetenz der Kinder zu verbessern und Freude am Theater sehen und spielen zu steigern. (Video aus der Projektwoche 2015 an der Galilei-Grundschule)

Die Elbe-Grundschule hat sich erneut erfolgreich mit zwei Klassen für das Projekt beworben und somit starteten Im Herbst 2014 zwei neue Theaterklassen. Auch die Moabiter Grundschule hat mit unserer Unterstützung wieder eine neue GRIPS-Theaterklasse einrichten können.

Auf der Warteliste steht die Galilei-Grundschule, die sich ein weiteres Mal beworben hat.

 

IKARUS 2015 für "Brunos Abenteuer" und "The Working Dead"

Am Sonntagabend, den 11.10.2015, wurde in der Akademie der Künste der mit 5.000 EUR dotierte Theaterpreis für herausragende Inszenierungen der Berliner Kinder- und Jugendtheater vom JugendKulturService verliehen. Zum Abschluss und Höhepunkt der festlichen Preisverleihung wurde die Inszenierung "Brunos Abenteuer" von der Schau- und Puppenspielerin Nicole Gospodarek als bestes Stück für Kinder ausgezeichnet. Das THEATER STRAHL erhielt für "THE WORKING DEAD" den IKARUS als beste Inszenierung für Jugendliche. Damit wurde nach 2010 und 2011 der Preis zum dritten Mal zu gleichen Teilen auf ein Kinder- und ein Jugendtheaterstück aufgeteilt.
Insgesamt acht Nominierungen hatten sich gestern Abend in fünfminütigen Präsentationen dem gespannten Publikum vorgestellt, bevor Armin Stapel von der Joachim und Anita Stapel Stiftung und Gunnar Güldner, Geschäftführer vom JugendKulturService, den IKARUS und das Preisgeld an die beiden Siegerinszenierungen überreichten.

 

IKARUS Preisverleihung 2015. Fotografiert von Kay Herschelmann.

 

IKARUS 2014 für "Spagetti-Hochzeit"

Am Mittwochabend, den 15.10.2014, wurde im Rahmen einer festlichen Preisverleihung im Podewil der mit 5.000 EUR dotierte Theaterpreis für herausragende Inszenierungen der Berliner Kinder- und Jugendtheater an das Stück "Spaghettihochzeit" vom ATZE Musiktheater verliehen. In Anwesenheit der Staatssekretärin für Jugend und Familie, Sigrid Klebba und des Kulturstaatssekretärs Tim Renner überreichte die Geschäftsführerin des JugendKulturService Doris Weber-Seifert und Armin Stapel von der Joachim und Anita Stapel Stiftung die Trophäe und das Preisgeld.

 

IKARUS Preisverleihung 2015.
Fotografiert von Kay Herschelmann.

 

IKARUS 2013 für "R O S E S – einsam.gemeinsam"

IKARUS 2013
Gespanntes Publikum...
Beitrag von Axel Prahl... Wimpelaktion.
Der Beitrag des Theater ohne Namen:
Beitrag Weites Theater
Beitrag Theater Strahl
Beitrag Theater Strahl
Beitrag Parkaue.
Beitrag des Grips-Theaters.
Beatboxer
Der Preis für R O S E S – einsam.gemeinsam
Der Preis für R O S E S – einsam.gemeinsam
Der Preis für R O S E S – einsam.gemeinsam
Die Teilnehmer und Sponsoren des IKARUS 2013.
Anita Stapel nach der Preisverleihung.

In einer festlichen Preisverleihung in der Akademie der Künste wurde der IKARUS 2013 – der Berliner Theaterpreis für herausragendes Kinder und Jugendtheater des JugendKulturService – verliehen. Aus den fünf Nominierungen wählte die Jury das Tanztheater "R O S E S – einsam.gemeinsam." vom THEATER STRAHL in Kooperation mit der holländischen Tanzcompagnie DE DANSERS und SZENE BUNTE WÄHNE (Österreich).

Dank des Beitrages der Joachim und Anita Stapel-Stiftung konnte der Preis erstmalig mit 5.000 EUR dotiert werden. Axel Prahl, Schirmherr, Schauspieler und zweifacher Adolf-Grimme-Preisträger mit Gold überreichte ihn gemeinsam mit der Geschäftsführerin des JugendKulturService Doris Weber-Seifert. Anschließend wurden dem glücklichen Gewinner-Ensemble das Preisgeld durch das Stifter-Ehepaar Rosemarie und Armin Stapel symbolisch übergeben.

 

2. Berliner Kinderkongress (2013)

Spielen, forschen, Fragen stellen – beim 2. Berliner Kinderkongress (2013) im GRIPS Podewil waren unter dem Titel Das blaue Gold - wem gehört die Welt?100 Kinder dem Wasser auf der Spur. Wie bei der ersten Ausgabe des Kongresses (2011) waren wieder vier Grundschulen aus verschiedenen Berliner Bezirken beteiligt - gemeinsam mit Künstlern und Referenten für "Globales Lernen" untersuchten die Teilnehmer in neun Workshops globale Zusammenhänge und die Verknüpfungen mit der eigenen Lebenswirklichkeit. Für die Fünftklässler war es dabei nicht nur reizvoll, den Schulalltag einmal hinter sich zu lassen, sondern auch ungewohnte Perspektiven einzunehmen und andere Blickwinkel kennen zu lernen. Dafür sind u.a. die Referenten für Globales Lernen zuständig gewesen, die alle über Lebens- und Arbeitserfahrungen in Ländern des Globalen Südens verfügen. Theaterpädagogen und Künstler halfen den Kindern in unterschiedlichen kreativen Formaten dabei, eine Brücke in die eigene Welt zu schlagen, wobei die Kinder selber auswählen konnten, mit welchem inhaltlichen Schwerpunkt und künstlerischen Mitteln sie sich mit dem Thema "Wasser" beschäftigen. (Quelle: Grips-Theater)

Auch in diesem Jahr konnten wir zum guten Gelingen des Kongresses beitragen.

 

1. Berliner Kinderkongress (2011)

Im Oktober 2011 konnten wir zum guten Gelingen des 1. Berliner Kinderkongresses beitragen. Kinder aus vier Schulen trafen sich im Grips-Theater zu Workshops rund um das Thema "Unbezahlbar - Was kostet Glück". Bei dem theaterpädagogischen Partizipationsprojekt spürten die Schülerinnen und Schüler Fragen nach wie "was ist gerecht?", "wie schmeckt Glück?" und "wie fühlt sich Armut an?".

Vom Februar 2010 bis Februar 2012 hat die Stapel-Stiftung das GRIPS-Theaterklassen-Projekt an der Allegro-Grundschule (die ehemalige Grips-Grundschule) in Berlin-Tiergarten gefördert. Das Konzept wurde hier mit zwei 5. Klassen durchgeführt.

Ab dem Schuljahr 2010/2011 förderte die Stapel-Stiftung die erste GRIPS-Theaterklasse an einer Neuköllner Grundschule, der Elbe-Grundschule in der Ebestraße. Das Projekt läuft hier noch bis zum Januar 2014.

Die Theaterklasse an der Moabiter Grundschule wurden 2010 mit einer Aufführung der erarbeiteten Szenen beendet. Berichte der teilnehmenden Kinder selbst belegen eindrucksvoll, dass es nicht nur allen großen Spaß gemacht hat, sondern dass auch das soziale Miteinander der Kinder untereinader gestärkt werden konnte.

In den Jahren 2010 und 2012 haben wir weitere Lesepatenschaften gefördert. Die Patenschaften kommen nicht nur bei den Kindern sehr gut an, auch den Lesepaten und Bibliothekarinnen und Bibliotheakern machen sie große Freude.

 

LESEFÖRDERUNG: Veranstaltungen für Lesepaten/innen in Zusammenarbeit mit dem Weiterbildungszentrum der Freien Universität Berlin

Im April, Juni und Juli 2010 förderten wir zwei Workshops - angeleitet von Philipp Harpain, Theaterpädagoge am GRIPS Theater. Unter dem Motto Spielend Lesen wurden Sprachübungen und Spiele, sowie kleine szenische Übungen, ausgehend von mitgebrachten Lesebüchern, selbst erprobt. Im dem Workshop Vom Lesen zum Spiel! wurden dann kleine Theater-Sequenzen und Dialoge aus GRIPS-Theaterstücken szenisch gelesen und durch Improvisationen zu einem eigenen Spiel entwickelt.

Die Workshops sollten aufgezeigen, was und wie - vielleicht demnächst im Nachmittagsbereich der Ganztagsschulen - auch Lesepaten/Innen (zusammen mit Lehrern und Erziehern) mit "ihren" Kindern "spielend lernen" können.

 

 


Projekte der Jahre 2006-2009

Aufeinander achten - mit allen Sinnen: Zum Abschluss des dreistündigen Workshops in der kreuzberger Galilei-Grundschule, nachdem das im GRIPS gesehene Stück besprochen und kurze Szenen nachgespielt wurden, finden sich die Kinder nach der großen Pause wieder ein.
Wie im gemeinsam gesehene n Stück "Ola- meine Schwester" sollen die SchülerInnen der 4. Klasse in kleinen Gruppen jeweils eine gemeinsame "Maschine" entwickeln.
Nach der Pause machen sich erst einmal alle warm: ... let's stretch!
... hier eine Übung zum aufrechten Stand.
Die Kleinguppenaufgabe wird erklärt.
Ein erstes Beispiel: neutraler Stand und neutraler Gesichtsausdruck auf der Bühne, eine große Herausforderung die Körperbewusstsein und Konzentration erfordert.
Jeder überlegt sich eine exakt zu wiederholende Körperbewegung ...
... und ein beliebiges Geräusch dazu.
Das Zusammenspiel der Bewegungen und Geräusche ergibt eine gemeinsame Maschine, die gleichzeitig startet, im gleichen Tempo schneller wird und auf einen Impuls hin stoppt.
Die Maschine, die einen an einen x-beliebigen Ort transportieren kann (wie im gemeinsam gesehene n Stück "Ola- meine Schwester" ins Weltall oder zur Oma nach Polen) wird in der Kleingruppe diskutiert, entwickelt und probiert.
Jede Kleingruppe präsentiert ihre Ergebnisse auf der Bühne.
Ein Impuls eines Spielers gibt den Startschuss für die Maschine, hierfür ist höchste Aufmerksamkeit auf alle Mitspieler gefragt.
Das Publikum wird im Anschluss beschreiben ( möglichst ohne zu bewerten) was es gesehen hat.
Eine ungewohnte Situation, vor allen anderen zu stehen ...
... große Augen für die KlassenkameradInnen auf der Bühne.
Viel Spaß und ein amüsiertes Publikum.
Abschlusskreis am Ende des Workshops: auf einen Impuls hin, springen alle gleichzeitig in die Hocke und rufen "Ha"!
Abschied bis zum nächsten Mal im GRIPS.
am Ende des Workshops: die Klassensprecher überreichen der Theaterpädagogin Maria Eichmann einen Brief und bedanken sich.

 

Lena in der Wüste

Im Jahre 2006 ermöglichten wir je 2 Klassen einer Neuköllner und einer Kreuzberger Grundschule mit überwiegendem Migrantenhintergrund den Besuch des GRIPS-Theaterstücks "Lena in der Wüste". Aus der überaus positiven Erfahrung bei Vorbereitung, Besuch und Nachbereitung des Stücks in den Schulen erwuchs ein enger Kontakt zu den Theaterpädagogen des GRIPS-Theaters, die gemeinsam mit uns daraufhin unter dem Motto "Aufwachsen mit GRIPS" das Konzept der GRIPS-Theaterklassen entwickelten.

 

 

TanzZeit

Die Stapel-Stiftung" unterstützte im Jahr 2006 das 6-wöchige Pilotprojekt von "TanzZeit" - Zeit für Tanzen an Schulen in einer 3. Klasse der Moabiter Grundschule. In diesen 6 Wochen wurde in regelmäßigen Abständen Tanzunterricht durch Tanzpädagogen durchgeführt und in Koordination mit der Klassenlehrerin wurden an zwei Tagen Aufführungen vor Schülern, Eltern und Lehrern veranstaltet.
Das Projekt wurde begeistert aufgenommen und eine Mutter der 3. Klasse finanzierte aus eigenen Mitteln die Weiterführung dieses Projektes.

 

"GRIPS-Theaterklassen"

Das Konzept der GRIPS-Theaterklassen beruht auf der theaterpädagogischen Begleitung von Schulklassen über vier Jahre. Als besonders geeignet hat sich insoweit die Schulzeit der Klassen 3 bis 6 gezeigt. Mit unserer Unterstützung sind in der "Moabiter Grundschule" im Winterhalbjahr 2006/2007 die ersten zwei GRIPS-Theaterklassen gebildet worden.

 

Banda Agita

Im Februar 2007 förderte die Stapel-Stiftung die Fahrt zu einer intensiven Probewoche zum Stück Kontrollverlust. Entwickelt und aufgeführt von den Mitgliedern des GRIPS-Theater-Clubs
"Banda Agita" und aufgeführt in der Schiller-Theater-Werkstatt.

 

Banda Agita: Proben zu "Letzter Aufruf Paradise"

Im November 2007 förderten wir die vorbereitenden Probenarbeiten des Grips-Theaterclubs
Banda Agita für das Theaterstück "Letzter Aufruf Paradise", das im März 2008 Premiere hatte.

 

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Informationen für Schulen und Lehrer finden Sie hier.

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